Kitap 1
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Schon längst aber waren die Griechen über sein herrisches Wesen empört und niemand mehr als die Jonier und alle, die eben erst von der Herrschaft des Königs befreit worden waren. Sie wandten sich deshalb an die Athener und baten sie, als ihre alten Landsleute, den Oberbefehl über sie zu über nehmen und die Übergriffe des Pausanias nicht länger zu dulden. Die Athener ließen sich das nicht zweimal sagen und nahmen gern die Gelegenheit wahr, auf diese Weise das Heft überhaupt in die Hand zu bekommen. Inzwischen wurde Pau sanias von den Lakedämoniern abberufen und mit Rücksicht auf die Dinge, die ihnen zu Ohren gekommen waren, in Unter suchung gezogen. Mehrfach nämlich hatten sich Griechen, die nach Sparta gekommen, über den Mißbrauch seiner Gewalt beklagt, und er war darnach offenbar eher wie ein Tyrann als wie ein Feldherr aufgetreten. Die Abberufung erfolgte grade in dem Augenblick, wo die Bundesgenossen, mit Aus nahme der Mannschaften aus dem Peloponnes, aus Erbitterung über ihn zu den Athenern übergingen. In Lakedämon an gekommen, wurde er auch wegen verschiedener Vergehen, die er sich gegen diesen und jenen hatte zuschulden kommen lassen, verurteilt, in der Hauptsache dagegen freigesprochen. Der Hautvorwurf aber, den man ihm machte, war der, daß er mit den Persern durchgesteckt habe, und nach der allgemeinen Meinung unterlag das auch keinem Zweifel. Auch schickte man ihn als Oberbefehlshaber dann auch nicht wieder hinaus, sondern statt seiner Dorkis und ein paar andere mit nur wenig Mannschaft, welche die Bundesgenossen sich jedoch als Ober befehlshaber nicht mehr gefallen lassen wollten und die dann auch, als sie das merkten, wieder abzogen. Nachher schickten die Lakedämonier niemand mehr hinaus aus Furcht, ihre Leute könnten draußen auf schlechte Wege kommen, wie sie das ja an Pausanias erlebt hatten. Überhaupt beteiligten sie sich von nun an nicht weiter am Kriege gegen die Perser, weil sie annahmen, daß die Athener damit schon fertig werden würden und einstweilen mit ihnen noch auf gutem Fuße ständen.