Kitap 1
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Schuld daran war nicht, daß es an Menschen, sondern daß es an Geld fehlte. Weil man die Leute nicht ernähren konnte, mußte man mit einem kleinen Heere zu Felde ziehen, so wie man hoffen durfte, es während deS Krieges in Feindes land erhalten zu können. Nachdem die Griechen gleich bei ihrer Ankunft einen Sieg erfochten hatten - sonst hätten sie ja ihr Lager nicht befestigen können -, haben sie von ihrer ganzen Macht ja nicht mal mehr Gebrauch gemacht, sondern sich auS Mangel an Lebensmitteln auch mit Landbau auf dem Chersones und mit Seeraub befaßt. Darum konnten ihnen auch bei solcher Zersplitterung ihrer Kräfte die Troer um so eher die zehn Jahre widerstehen; denn den ihnen jeweilig gegen über befindlichen Kräften waren sie voll gewachsen. Hätten die Griechen genug zu leben gehabt und, statt Seeraub und Landbau zu treiben, den Krieg mit vereinten Kräften ununter brochen fortgeführt, so hätten sie die Troer leicht besiegen und ihre Stadt nehmen können; haben sie sich doch trotz solcher Zersplitterung selbst mit dem noch zur Stelle befindlichen Bruch teil ihrer Kräfte ihnen gegenüber behauptet. Auch würden sie Troja wohl schneller und leichter erobert haben, wenn sie eS förmlich belagert hätten. Aber aus Mangel an Geld war man damals zu schwach zu größeren Unternehmungen, und selbst dieser über alle früheren Kriege berühmt gewordene Trojanische Krieg ist bei Lichte besehen doch lange nicht das gewesen, wozu ihn Sage und Dichtung jetzt bei unS gemacht haben.