Kitap 2
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Bei ihrer Ankunft in der Stadt fanden die wenigsten dort Wohnungen oder ein Unterkommen bei Freunden und Ver wandten. Die meisten behalfen sich auf den freien Plätzen der s Stadt oder quartierten sich überall in den Tempeln der Götter und Heroen ein, ausgenommen allein die Burg und das Eleu l sinion und was sonst etwa Schloß und Riegel hatte. Selbst das sogenannte Pelasgikon am Fuße der Burg richtete man jetzt notgedrungen zu Wohnungen ein, obgleich ein Fluch darauf stand, dort zu wohnen, und ein pythisches Orakel ausdrück lich davor gewarnt hatte, an dessen Schlüsse es hieß: „Doch besser, das Pelasgikon bleibt unbewohnt." Nach meiner Meinung freilich war das Orakel gar nicht so gemeint, wie man es damals verstand: nicht das unerlaubte Wohnen dort werde die Stadt in Not bringen, sondern der Krieg werde dermaleinst dazu nötigen, dort zu wohnen. Den hatte das Orakel allerdings nicht genannt, wohl aber vorher gewußt, daß nur die Not dazu zwingen würde, auch dort Wohnungen ein zurichten. Viele behalfen sich auch in den Türmen der Stadt mauer oder wo sie sonst ein Unterkommen fanden. Denn es '.fehlte in der Stadt an Platz für die vielen darin zusammen ! gepferchten Menschen, so daß später sogar die langen Mauern uund der größte Teil der Mauer um den Peiraieus zu Woh nungen eingerichtet werden mußten, um die Leute unterzubringen. Unterdessen wurden jedoch die Rüstungen fortgesetzt, die Bundes genossen aufgeboten und hundert Schiffe zu einer Fahrt nach dem Peloponnes in Dienst gestellt. So weit war man in Athen mit den Anstalten zum Kriege.