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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 2

25 Die inzwischen noch durch fünfzig Schiffe aus Kerkyra und andere Bundesgenossen aus jener Gegend verstärkten Athener auf den hundert Schiffen kreuzten um die peloponnesischen Küsten und richteten dort mancherlei Schaden an. Sie landeten auch bei Methone in Lakonien und machten einen Angriff auf die nur schwach befestigte und unbesetzte Stadt. Zufällig be­ fand sich der Spartaner Brasidas, Tellis' Sohn, als Befehls­ haber eines Postens dort in der Nähe, der, als er davon hörte, den Einwohnern mit hundert Hopliten zu Hilfe kam. Auch gelang es ihm, sich durch die athenischen Truppen, die sich in der ganzen Gegend zerstreut und nur die Stadt im Auge hatten, mit Verlust nur weniger Leute nach Methone durchzuschlagen und die Stadt zu retten. Wegen dieser mutigen Tat war er auch der erste, der in Sparta in diesem Kriege öffentlich be­ lobt wurde. Die Athener gingen hierauf wieder unter Segel und fuhren weiter, zunächst nach Pheia in Elis, verwüsteten zwei Tage das dortige Gebiet und erfochten einen Sieg über eine dreihundert Mann starke auserwählte Schar, welche aus der Umgegend und dem hohlen Elis herbeigeeilt war. Da sich jedoch ein starker Wind aufmachte und sie an der hafenlosen Küste dem Wetter zu sehr ausgesetzt waren, gingen die meisten wieder an Bord und fuhren um das Vorgebirge Jchthys herum in den Hafen von Pheia; die Messenier aber und einige andere, welche die Schiffe nicht mehr hatten erreichen können,Marschierten zu Lande nach Pheia und besetzten die Stadt. Nachher nahmen die inzwischen dort angelangten Schiffe auch sie wieder an Bord und gingen, da auch die Hauptmacht der Eleer bereits im Anzüge war, von Pheia wieder in See. Die Athener aber fuhren fort, die peloponnesischen Küstengegenden von ihren Schiffen aus zu verwüsten.

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