Thesauros Edebiyat Tarih Ἱστορίαι

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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 2

63 „Es versteht sich aber von selbst, daß ihr die Ehre, welche unserer Stadt aus der Herrschaft erwächst, und mit der ihr alle großthut, nicht im Stiche lassen dürfet, und keine Mühe scheuen, wenn ihr nicht überhaupt das Streben nach Ehre ausgeben wollet. Auch deutet nicht, daß es bei diesem Kampfe sich nur um Eines drehe, eigene Abhängigkeit oder Unabhängigkeit, — nein, es handelt sich auch um den Verlust der Herrschaft über Andere und um die Gefahren, die der Haß mit sich bringt, welchen unsere Herrschaft uns zugezogen hat; und diese aufzugeben, dazu ist jetzt gar keine Zeit mehr, wenn es auch vielleicht unter den gegenwärtigen Umständen Einer aus Furcht und aus biedermännischer Liebe zur Unthätigkeit thun möchte. Denn eure Herrschaft ist bereits eine Zwangsherrschaft geworden, und solche an sich zu reißen gilt zwar für Unrecht, allein sie aufzugeben ist gefahrvoll. Dergleichen Leute, wenn sie irgendwo nach ihrer Weise ein freies Staatswesen hätten und ihre Mitbürger mit ihren Meinungen ansteckten, sollten ihren Staat bald zu Grunde gerichtet haben! Denn solche Unthätigkeit kann die Freiheit des Staates nicht erhalten, wenn nicht eine rührige Thatkraft daneben steht; und nicht in einem herrshcenden Staate, sondern in einem unterworfenen ist gefahrlose Dienstbarkeit von Nutzen."

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