Kitap 2
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Ehe aber die Bemannung der Flotte, welche sich nach Korinth und dem Krisäischen Meerbusen zurückgezogen hatte, aus einander ging, wollten Knemos und Brasidas und die übrigen Feldherrn der Peloponnesier zu Winters Anfang, von den Megarensern berathen. ThukydideS. II. 14 429 v. Chr. einen Versuch aus den athenischen Hafen Piräeus wagen. Derselbe war nämlich unbewacht und unvershclossen, wie leicht zu erklären, da die Athener zur See entschieden in der Uebermacht waren. Und zwar wurde beschlossen, jeder Schiffssoldat solle sein Ruder, das Bankpolster und den Ruderring nehmen und zu Fuß nach dem jenseitigen Meere gehen; dann wollten sie in aller Eile nach Megara und von dem Werst zu Nisäa vierzig Megarensische Schiffe, die eben daselbst lagen, in's Meer ziehen und sogleich nach dem Piräeus fahren; denn es stand dort weder eine Flottenabtheilung auf Wache, noch fiel es irgend Jemanden ein, die Feinde könnten so ganz unerwartet heransegeln, denn weder könnten sie, dachte man, einen offenen Angriff unbehelligt unternehmen, noch auch könnte es unbemerkt bleiben, wenn sie wirklich darauf sännen. Wie nun beschlossen worden war, so machten sie sich auch allsogleich auf den Marsch, kamen noch bei Nacht an und zogen zu Nisäa die Schiffe in's Meer, fuhren aber nicht gleich, wie sie beabsichtigt hatten, auf den Piräeus los, denn sie fürchteten Gefahr, und auch der Wind soll sie daran verhindert haben, sondern nach der Spitze von Salamis, welche gegen Megara hinschaut. Auf derselben war eine Befestigung und dabei ein Posten von drei Wachschiffen, damit die Megarenser weder aus- noch einfahren könnten. Die Befestigung nahmen sie und schleppten die leeren Dreiruderer mit sich; das übrige Salamis aber, wo sie ganz unerwartet einfielen, verheerten sie.