Kitap 3
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„Achtet also die Hoffnungen, die Griechenland aus euch setzt, und ehret den olympischen Zeus, in dessen Heiligthum wir als Schutzflehende ershceinen: Helfet den Mytilenäern, nehmet sie zu Bundesgenossen an und laßt uns jetzt nicht im Stich, wo wir selbst Leib und Leben wagen, der Vortheil bei glücklichem Erfolge aber Allen gemeinsam sein wird, noch gemeinsamer aber der Schaden, wenn ihr euch nicht erbitten lasset uud wir dann unterliegen. Zeiget euch als solche Männer, für die die Hellenen euch halten, und wie unsere Furcht euch wünscht!"
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So sprachen die Mytilenäer. Die Lakedämonier aber und ihre Bundesgenossen, da sie jene angehört hatten, zeigten sich ihren Vorstellungen geneigt und nahmen die Lesbier in die Bundesgenossenschaft aus, und um den Einfall nach Attika in's Werk zu setzen, befahlen sie den Bundesgenossen mit zwei Dritteln ihrer Mannschaft nach dem Jsthmos zu marschiren. Auch waren sie selbst dort die ersten am Platz und richteten aus der Landenge die Maschinen her, um die Schiffe von der korinthischen Seite nach dem -attischen Meere hinüberzuziehen '"), und mit Schiffen und Fußvolk waren sie auch bei der Hand. Sie also zeigten sich hierin sehr eifrig, die andern Bundes 10) Dieß geschah häufig, und am häufigsten eben auf dem korinthischen Jsthmos, weil die Zeitersparniß hier sehr bedeutend war. Herodot 7, 24 meint, eS sei überflüssige Mühe von Seiten des Xerxes gewesen, die Landenge beim Athos zu durchstechen, da die Schiffe ohne Mühe hätten darllbergczogen werden können. Noch Philipp III. von Makedonien und der pharische Demetrios liehen leichtere Fahrzeuge über den korinthischen Jsthmos bringen. Wachsmuth, hellen. Alterthumskunde II, I. S. 422. Vergl. Thuk. III. 81. 423 v. Chr. genossen aber kamen nur langsam zusammen, denn sie waren gerade mit dem Einbringen der Feldsrucht beschäftigt und unlustig zu einem Feldzug.