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Kitap 3

76 Bis zu diesem Grade war der Bürgerzwist gestiegen, da erschienen am vierten oder fünften Tage, nachdem jene Männer auf die Insel gebracht worden waren, die Schiffe der Peloponnesier von Kyllene, welche seit ihrer Abfahrt von Jonien daselbst vor Anker gelegen waren, drei und fünfzig an der Zahl. Alkidas befehligte dieselben, wie auch früher, und Brasidas schiffte als Rathgeber mit. Im Hafen von Sybota am Festlande legten sie bei und segelten dann mit Tagesanbruch auf Kerkyra los.
77 Dort nun waren Alle in der größten Bestürzung, da sie ebenso sehr die Gegenpartei in der Stadt, wie auch den ansegelnden Feind zu fürchten hatten. Gleichwohl machten sie sechzig Schiffe seefertig und ließen sie gegen den Feind auslaufen, so wie immer eines nach dem andern bemannt war, obgleich die Athener ihnen riethen, sie selbst zuerst auslaufen zu lassen und dann mit allen Schiffen zusammen nachzukommen. So wie nun ihre Schiffe sich dem Feinde vereinzelt näherten, gingen sogleich zwei zu ihm über, auf andern ge-rieth die Bemannung unter einander in Streit, und nirgends geschah etwas nach der Ordnung. Da nun die Peloponnesier die Verwirrung sahen, so stellten sie zwanzig von ihren Schiffen gegen die Kerkyräer aus und wandten sich mit den übrigen gegen die zwölf Schiffe der Athener, unter denen auch die „Salaminia" und die „Paralos" waren.

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