Kitap 3
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So lange nun die Bogenschützen noch Pfeile hatten und schießen konnten, behaupteten die Unseren das Feld, denn die Aetoler als Leichtbewaffnete wurden durch die Geschosse zum Weichen gezwungen. Als aber der Führer der Bogenschützen gefallen war und diese auseinander gesprengt wurden, auch die Athener durch die langdauernde immer gleiche Anstrengung ermüdet waren, und die Aetoler ihrerseits andrängten und Speere schoßen, so wandten sie um und lfohen. Nun geriethen sie aber in Schluchten ohne Ausweg und in Gegenden, deren sie unkundig waren, und hatten großen Verlust, denn auch ihr Wegsührer Chromon, der Messemer, war gefallen. Die Aetoler aber, immer Speere schießend, ereilten viele auf der Flucht als schnellfüßige und leichtbewaffnete Leute ohne alle Mühe und tödteten sie; den größeren Hausen aber, der des Weges verfehlte und in einen Wald ge rieth, der keinen AuSgang gestattete, umgaben sie mit Feuer und ver- 426 v. Chr. brannten sie. Da stellte sich dem Heere der Athener jegliches Bild der Flucht und des Verderbens vor Augen und kaum retteten sich die Ueberbleibenden an's Meer und nach Oeneon in Lokris, von wo sie ausgezogen waren. Es fielen aber von den Bundesgenossen Viele, und Schwerbewaffnete der Athener ungefähr hundert und zwanzig. So groß war ihre Zahl, und eben diese junge Mannschaft bestand aus den trefflichsten Leuten, welche die Stadt Athen im Laufe dieses Krieges verloren hat.
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Um dieselbe Zeit segelten die Athener in den sicilischen Gewässern gegen Lokris, schlugen bei einer Landung die zur Abwehr herangerückten Lokrer und gewannen eine Verschanzung am Flusse Halex.