Kitap 3
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Daß aber auch Wettkämpfe in den musischen Künsten stattfanden und Preisbewerber sich einstellten, beweist er ebenfalls, und zwar in folgenden Worten, die demselben Lobgesang entnommen sind. Nachdem er nämlich den delischen Chor der Frauen gepriesen hat, schließt er sein Loblied mit diesen Worten, in denen er auch seiner selbst gedenkt: Aus nun, und gnädig erzeige sich uns mit der Schwester Apollon I Seid mir, ihr Frauen, noch Alle gegrüßt! Doch meiner gedenkt auch Später einmal, wenn einer der erdanwohnenden Männer Wandernd daher euch fragt, gleich mir auch erprobet im Dulden: »Jungsraun, welcher der Männer ist euch als der lieblichste Sänger „Hier genaht, und welcher erfreute das Herz euch am meisten?" Dann antwortet mir Alle zumal in erfreulichem Einklang: Er, der erblindete Mann, der wohnt in der felsigen Chios.
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So viel findet sich beim Homer, wodurh cbewiesen wird, daß schon in alter Zeit eine große Menschenmenge zum Fest nach Delos strömte. Später aber sandten die Inselbewohner und die Athener Chöre mit Weihopfern dahin. Die Veranstaltung mit den Wettkämpfen aber und das meiste Andere war durch die Ungunst der Umstände in Vergessenheit gerathen, wie natürlich, bis dann endlich damals die Athener die Wettspiele wieder einführten und dazu noch Pferderennen, die früher nicht stattgefunden hatten. ' i 52) Fest der tphesischen Artemis. Strabo S. S4S. 53) I Hymne aus Apollo V. He. 165. Der bei Thuk. gegebene Text ist von den gewöhnlichen etwas abweichend. Diese ganze Berufung aus Homer, wodurch für Athen Recht und Pflicht der delischen Vorsteherschast in Anspruch genommen wird, hält S. Hermann für eingeshcoben. (?)