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Kitap 4

21 Diese ihre Rede hatten die Lakedämonier in dem Glauben gehalten, die Athener hätten sich schon längst nach Frieden gesehnt; nur weil sie ihrerseits nicht dazu bereit gewesen, sei es bisher nicht dazu gekommen, und wenn man ihnen jetzt Frieden anböte, würden sie gern zugreifen und die Leute heraus­ geben. Die Athener aber glaubten, jetzt, wo sie die Leute auf der Insel in ihrer Gewalt hatten, könnten sie jeden Augenblick Frieden haben, und wollten höher hinaus. Wer sie haupt­ sächlich darin bestärkte, war Kleon, Kleainetos' Sohn, der zu der Zeit Führer der demokratischen Partei und der Mann der Menge war. Der bewog sie, zu antworten, erst müßten die Leute auf der Insel die Waffen strecken und sich ergeben und nach Athen gebracht werden; danach die Lakedämonier Nisaia, Pagai, Troizen und Achaia herausgeben, die sie nicht im Kriege I gewonnen, sondern die Athener in einer Zwangslage, wo sie unbedingt Frieden bedurft, in dem früheren Vertrage ihnen abgetreten hätten; dann könnten sie die Leute bekommen und Frieden schließen auf so lange Zeit, wie es beiden Teilen beliebe.

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