Kitap 4
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Als die Sache kein Ende nahm, wandte sich der Feld hauptmann der Messenier an Kleon und Demosthenes und sagte ihnen, so sei alles nur verlorene Mühe; wenn man ihm aber eine Anzahl Bogenschützen und Peltasten gäbe, um sich damit selbst einen Weg zu suchen und den Feinden in den Rücken zu fallen, so wolle er den Zugang schon erzwingen. Er erhielt auch, was er verlangt hatte, und nun machte er sich an einer Stelle, wo ihn der Feind nicht sehen konnte, auf den Weg und gelangte, die steilen, von den Lakedämoniern im Vertrauen auf die natürliche Festigkeit des Orts nicht be wachten Abhänge der Insel geschickt benutzend, wenn auch mit großer Anstrengung unbemerkt hinauf, ebensosehr zur Über raschung und zum Schrecken der Verteidiger, denen er so plötz lich im Rücken erschien, wie zur Freude und Ermutigung der Angreifer, die sich jetzt am Ziel ihrer Wünsche sahen. Die Lakedämonier aber, von zwei Seiten beschossen, waren jetzt, um Kleines mit Großem zu vergleichen, in derselben verzweifelten Lage, wie jene Tapferen in den Thermopylen, die von den Persern auf einem Bergpfade umgangen und niedergemacht wurden. So mußten auch sie, von zwei Seiten angegriffen, den Widerstand aufgeben und, durch Mangel an Nahrung ent kräftet, wie sie waren, der Übermacht weichen, während die Athener die Zugänge besetzten.
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Kleon und Demotshenes aber, welche einsahen, daß sie schon beim nächsten Schritt rückwärts unfehlbar alle von ihren Leuten niedergemacht werden würden, geboten den Ihrigen halt und ließen den Kampf einstellen, weil sie sie gern nach Athen bringen wollten, falls sie sich auf ihren Vorschlag bereit- finden lassen würden, die Waffen zu strecken und sich in ihr Schicksal zu ergeben. Sie ließen sie also durch einen Herold fragen, ob sie die Waffen strecken und sich den Athenern auf Gnade und Ungnade ergeben wollten.