Kitap 4
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Nachdem die Athener mit ihrer Flotte dort angekommen waren, ließen sie die dort an der See belegene Stadt Skandeia durch zehn Schiffe und zweitausend Hopliten aus Milet be setzen. Mit dem übrigen Heere landeten sie auf der Malea gegenüberliegenden Seite der Insel und rückten vor die nicht weit von der See entfernte Stadt Kythera, wo sie sich als bald die Einwohner gegenüber sahen, die hier mit ihrer ganzen Macht im Lager standen. Es kam zu einem Gefecht, in dem die Kytherer kurze Zeit standhielten, dann aber geschlagen wurden und in die obere Stadt flohen. Nachher trafen sie jedoch mit Nikias und seinen Mitfeldherren ein Abkommen, wodurch sie sich der Entscheidung der Athener unterwarfen und sich nur das Leben ausbedangen. Schon vorher aber waren zwischen Nikias und einigen Kytherern gewisse Verabredungen getroffen, infolge deren die Sache in dem Augenblick so glatt abging und sich auch weiterhin so günstig für sie gestaltete; sonst hätten die Athener diese lakedämonischen Bewohner von ihrer Lakonien so unmittelbar gegenüberliegenden Insel doch wohl abgeschoben. Nach jenem Abkommen ließen die Athener, welche die Hafenstadt Skandeia bereits besetzt hatten, auch in Kythera eine Besatzung zurück, um nunmehr mit der Flotte Asine, Helos und den ganzen Küstenstrich heimzusuchen, wo sie mehrfach landeten, gelegentlich auch über Nacht blieben und das Land ungefähr sieben Tage lang verheerten.