Kitap 4
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„Lassen wir uns also durch'die Furcht vor dieser dunkeln Macht, möge sie sich nun begründet erweisen, oder nicht, und durch die wirkiche Gegenwart der gefährlichen Athener gleicherweise abschrecken, und denken wir, daß dieß hinreichende Gründe sind, unsere unbefriedigten Wünsche zum Schweigen zu bringen, insofern wir vielleicht noch irgend Etwas zu unserem Vortheil durchzusetzen glaubten. Schicken wir die gefährlichen Feinde aus dem Lande und schließen wir lieber unter uns einen Frieden auf ewige Zeiten, oder wenn das nicht, doch einen Waffenstillstand auf möglichst lange Zeit, und lassen unsere Zwistigkeiten ruhen bis auf ein ander Mal! Und überhaupt laßt uns überzeugt sein, daß, wenn ihr mir folgt, Jeder von uns eine freie Vaterstadt haben wird, in deren Besitz wir unserem Wohlthäter wie unserem Beleidiger Gleiches mit Gleichem vergelten können, wie 424 v. Chr. eS Männern geziemt. Glaubt ihr mir aber nicht, und geben wir Andern Gehör, so wird hinterdrein nicht mehr die Rede davon sein können, wie wir an Einem Rache nehmen können, sondern wenn es noch recht gut geht, werden wir uns mit denen vertragen müssen, die unsere größten Feinde sind, und gezwungen sein, die als Feinde zu betrachten, gegen die wir es am wenigsten sollten."