Kitap 4
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,Ich bin mit dem Heere von den Lakedämoniern heraus- geschickt, Akanthier, um den Krieg in Wahrheit zu dem zu machen, was er nach unserer Erklärung zu Beginn desselben von vornherein sein sollte, ein Krieg gegen die Athener für die Freiheit Griechenlands. Wenn wir erst jetzt kommen, nachdem wir uns in der Erwartung getäuscht sahen, auch ohne euch in Mitleidenschaft zu ziehen, im Kriege mit den Athenern dort allein bald fertig zu werden, so mache man uns daraus keinen Vor wurf; sind wir doch jetzt, sobald es uns möglich war, erschienen und wollen versuchen, mit euch vereint sie zu bezwingen. Es wundert mich, daß ihr die Tore vor mir verschließt, statt mich mit Freuden aufzunehmen. Denn wir Lakedämonier glaubten hier Leute zu finden, die unS als Bundesgenossen willkommen heißen und. sich, auch schon bevor wir wirklich da, als solche fühlen würden. Deshalb haben wir auch die Gefahr nicht ge scheut, viele Tage lang durch fremdes Land zu ziehen, und dabei alle Beshcwerden willig ertragen; solltet ihr jedoch die Sache anders ansehen und von eurer Freiheit und der Freiheit Griechenlands nichts wissen wollen, so wäre das ein wahres Unglück. Denn nicht nur, daß ihr mir das Tor verschlößt, sondern auch andere, zu denen ich käme, würden Bedenken tragen, sich mir anzuschließen, wenn ihr, die ersten, zu denen ich komme, die Bürger einer so ansehnlichen Stadt, die ihr für verständige Leute geltet, mich nicht aufgenommen hättet. Und ich wüßte wirklich nicht warum. War es etwa ein Unrecht, euch die Freiheit bringen zu wollen, oder meint ihr, ich wäre mit ungenügenden Kräften gekommen und zu schwach, euch gegen Angriffe der Athener zu schützen? Als ich mit diesem meinem Heere vor Nisaia ershcien, haben die Athener trotz ihrer Über zahl ja nicht gewagt, es mit mir aufzunehmen, und es ist doch nicht wahrscheinlich, daß sie euch zu Schiff ein Heer ins Land schicken werden, das auch nur so stark wäre, wie sie bei Nisaia waren.