Kitap 4
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Hippokrates aber, der ganz Athen, Bürger, Schutzverwandte, ja selbst zeitweilig sich dort aufhaltende Fremde, auf die Beine gebracht hatte, kam erst später bei Delion an, als die Böotier von Siphai schon wieder abgezogen waren. Bei Delion, dem Heiligtum des Apollon, blieb er mit dem Heere stehen und ließ es befestigen, und zwar auf folgende Weise. Rings um das Heiligtum und den Tempel selbst wurde ein Graben aus geworfen und das ausgehobene Erdreich statt einer Mauer aufgeschüttet. Auch wurden Pfähle eingerammt aus Reben, die man in den Weinbergen beim Tempel gehauen, sowie Steine und Ziegel aus den in der Nähe befindlichen Trümmern eingefallener Gebäude draufgeworfen, um das Werk auf jede Weise hoch zu bringen. An geeigneten Stellen und wo von Tempelbauten nichts mehr vorhanden war, - eine Halle, die früher dort gestanden, war nämlich eingestürzt, - brachte man hölzerne Türme an. Am dritten Tage nach dem Aufbruch von Athen hatte man sich an die Arbeit gemacht und an diesem und am vierten sowie am fünften bis zum Essen weitergearbeitet. Darauf, als das Werk in der Hauptsache fertig war, zog das Heer wieder ab. Nachdem es auf dem Wege nach Hause ungefähr zehn Stadien von Delion zurückgelegt, machten die Hopliten halt, um auszuruhen, während die nur leicht und not dürftig bewaffnete übrige Masse gleich weiter zog. Hippokrates selbst aber blieb in Delion zurück, um wegen der Bewachung des Platzes und der dort noch erforderlichen Arbeiten das Nötige anzuordnen.