Kitap 4
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425 v. Chr. Da nun Demosthenes sah, daß die Lakedämonier mit Schiffen und Landtruppen zugleich angreisen wollten, nahm auch er seine Maßregeln, zog die Dreiruderer, die er von den zurückgelassenen Schiffen noch hatte, an's Land unter den Schutz der Verschanzung und umgab sie mit einem Pfahlwerk. Die Mannschaft derselben bewaffnete er mit Schilden, die übrigens nicht viel taugten und meist nur von Weidengeflecht waren; denn in dem ganz verödeten Lande gab es keine Möglichkeit, sich Waffen zu verschaffen, und auch jene hatte er nur durch ein messenisches Ranbschiff, einen Schnellsegler von dreißig Rudern, erhalten, der grade angekommen war. Diese Messenier hatten gegen dreißig Schwerbewaffnete unter sich, die er mit den seinigen verwendete. Die Mehrzahl nun sowohl der Bewaffneten, als der Unbewaffneten, stellte er gegen die Festlandsfeite an die am stärksten verschanzten und haltbarsten Punkte des Platzes, mit dem Befehl, dort das Fußvolk abzuwehren, wenn es angreisen sollte- er selbst aber wählte sich auS Allen insgesammt sechzig Schwerbewaffnete und einige Bogenschützen aus und stellte sich mit ihnen außerhalb der Verschanzung am Meere auf, da, wo er erwartete, daß jene am ersten eine Landung versuchen würden. Die Stelle fiel zwar steil und felsig gegen das Meer ab, aber weil ihre Verschanzung dort am schwächsten war, so dachte er, jene würden sich leicht zum Angriff an dieser Stelle bewegen lassen. Die Athener hatten nämlich hier die Vermauerung nicht stark hergestellt, weil sie gar nicht glaubten, jemals von einer überlegenen Flotte angegriffen zu werden; nun aber sahen sie, daß der Platz genommen werden könne, wenn erst die Landung erzwungen sei. Um diese nun wo möglich zu verhindern, rückte er bis dicht an das Meer vor, stellte seine Schwerbewaffneten aus und ermuthigte sie mit solchen Worten: