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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 4

93 Durch diese Worte der Aneiferung überredete Pagondas die Böoter zum Angriff auf die Athener, ließ das Heer aufbrechen und setzte es eilig in Marsch; denn es war schon spät in der Tageszeit. Als er aber in die Nähe des feindlichen Heeres gekommen war, ließ er die Seinigen an einer Stelle Halt machen, wo beide Theile eines dazwischen liegenden Hügels wegen einander nicht sehen konnten. Hier stellte er sein Heer in Schlachtordnung und bereitete Alles zum Gefecht vor. Hippokrates, der sich noch bei Delion befand, als ihm das Anrücken der Böoter gemeldet wurde, sandte seinem Heere den Befehl zu, sich in Schlachtordnung zu stellen, und kam bald darauf auch selbst herbei, nachdem er bei Delion ungefähr dreihundert Reiter zurückgelassen hatte, sowohl um den Ort gegen einen Angriff zu schützen, als auch um auf Gelegenheit zu lauern, während der Schlacht den Böotern in die Flanke zu fallen. Die Böoter aber stellten eine Abthei lung zur Abwehr gegen diese Reiter auf, und als bei ihnen Alles in 424 v. Chr. Ordnung war, erschienen sie über dem Kamme des Hügels und stell-i ten sich in der Linie auf, wie sie ihnen bestimmt worden war, an Zahl ungefähr siebentausend Schwerbewaffnete und über zehntausend Mann leichterTruppen, nebst tausend Reitern und fünfhundert leichten Schildträgern. Auf dem rechten Flügel standen die Thebaner und ihre Unterthanen, in der Mitte die von Haliartos und Koronea und Kopä und die Andern, die um den See wohnen, auf dem linken Flügel die Thespier und Tanagräer und Orchomenier. Die Reiterei und die leichten Truppen waren auf beide Flügel vertheilt. Die Thebaner standen fünf und zwanzig Mann hoch ^-), die Uebrigen, wie es bei ihnen grade anging. Dieß war die Stärke und die Aufstellung der Böoter.

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