Kitap 4
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Auf Seiten der Athener stand die ganze schwerbewaffnete Truppe acht Mann hoch, ihren Gegnern an Zahl gewachsen, die Reiter aus beiden Flügeln. Ordentlich ausgerüstete Leichtbewaffnete aber waren nicht zugegen, noch auch besaß die Stadt solche überhaupt. Die aber den Auszug damals mitmachten, waren viel zahlreicher, als die der Feinde, gingen jedoch meist ohne alle Waffen mit, da Alles, was an Fremden und Bürgern da war, sich an dem Zuge betheiligte. Da sie aber bereits früher schon den Marsch nach Hause fortgesetzt hatten, so war ihrer nur noch eine geringe Zahl anwesend. Als nun beide Theile schon in Schlachtlinie aufgestellt und bereits im Begriff waren, auf einander loszugehen, da ermunterte noch Hippokrates, ihr Feldherr, längs der Abtheilungen hinschreitend, die Athener mit solchen Worten:
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„Ihr Athener, meine Ermunterung ist nur kurz, vermag aber bei tapferen Männern gleich viel, und sie ist mehr Erinnerung, als Anspornung. Keinem von euch möge es bekommen, daß wir hier aus fremdem Boden uns ohne Noth leichtsinnig einer so großen Gefahr unterziehen; denn im Lande Dieser werden wir um unser eigenes kämpsen, und wenn der Sieg nns gehört, so werden die Peloponnesier nie mehr in unser Land fallen, da ihnen die böotifche Reiterei fehlt, sondern in Einer Schlacht werdet ihr dieß Land gewinnen und 42) Zn der Schlacht bei Leuktra standen sie sogar fünfzig Mann hoch. Vgl. VI, 67 und VII, 79 lKr.). ThukydideS. IV. 23 424 v. Chr. die Freiheit eures eigenen erhöhen. Geht also in den Kampf mit diesen, wie eS würdig ist der Stadt, welche, als die erste unter den Hellenen, Jeder von euch sich rühmt zur Vaterstadt zu haben, — und würdig eurer Väter, welche unter Myronidas diese Männer bei Oenophyta^) besiegt und Böotien gewonnen haben!"