Kitap 5
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Als nun aber auch die Niederlage von Amphipolis die Athener betroffen hatte und Kleon und Brasidas nicht mehr am Leben waren, welche auf beiden Seiten dem Frieden am meisten entgegen- arbeiteten, — Brasidas, weil er glücklich war und der Krieg ihm Ruhm brachte, Kleon aber, weil er glaubte, daß nach wiedergekehrter Ruhe seine 'Schurkenstreiche eher an's Licht kommen und seine Verläumdüngen weniger Glauben finden würden; so konnten demnach in Athen wie in Sparta die beiden Männer, welche am eifrigsten den ersten Rang für sich erstrebten, nämlich Pleistoanax, des Pausanias Sohn, König der Lakedämonier, und Nikias, Sohn des Nikeratos, damals der glücklichste Feldherr, um so eifriger zum Frieden arbeiten. Nikias nämlich, der nie ein Unglück erfahren und hoch geehrt wurde, wünschte auch weiterhin sein Glück zu bewahren und für die Zukunft sowohl selbst der Mühseligkeit überhoben zu sein, als auch seine Mitbürger davon zu befreien; auch wollte er der kommenden Zeit den Ruf hinterlassen, als ob er sein ganzes Leben hindurch dem Staate niemals einen Unfall veranlaßt habe; das aber, glaubte er, werde Einem in gefahrloser Zeit zu Theil, und wenn Einer sich den Launen des Glücks so wenig als möglich aussetze; Gefahrlosigkeit aber werde der Friede gewähren ^). 13) Zlristophane», Ritter, V. Kl ff. — Dem Demoß (Volk) Singt er Orakel vor, daß ganz sibyllisch Dem Alten wird, und dumm und dämisch. Merkt Er (Kleon) das. dann-intriguirt er, lügt, verläumdet UnS all' im Haus, und unser Lohn sind Prügel. Dann laust er hin zu Jedem, schimpft, rumort. Schwatzt uns Geschenk ab, fordert, droht, der Schurke! und ebenda V. bl>2. Nein, Raub und Bestechung, das suchst d» allein in den Städten des Bundes; der Demos Der sieht vor dem Staub und Getümmel deS Kriegs nicht mehr wie du bübisch handthierest. 17) In den Rittern brachte AristophaneS den NikiaS in der Person eine?