Kitap 5
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Hier stellte sich der lakedämonische Befehlshaber Pasitelidas mit der in der Stadt vorhandenen Mannschaft auf, um den Angriff der Athener abzuschlagen. Da jedoch der Angreifer Fortschritte machte und gleichzeitig die abgesandten Schiffe in den Hafen herumkamen, fürchtete er, man könnte sich von den Schiffen aus der von Streitkräften entblößten Stadt inzwischen bemächtigen, er selbst aber, wenn die Mauer genommen würde. II abgeschnitten werden, und zog deshalb spornstreichs wieder in die Stadt zurück. Unterdessen aber war Torone schon von den Athenern genommen, teils von den Schiffen aus, teils von dem Landheere, welches hinter ihm durch die Lücke der alten Stadtmauer sogleich mit eingedrungen war. Peloponnesier und Toroner wurden zum Teil gleich im Handgemenge von den Athenern niedergemacht, während die übrigen, darunter auch ihr Befehlshaber Pasitelidas, ihnen lebend in die Hände fielen. Brasidas war zum Entsatz von Torone aufgebrocken, als er jedoch unterwegs hörte, daß es bereits genommen sei, kehrte er wieder um; nur noch ungefähr vierzig Stadien, und er wäre zur rechten Zeit gekommen. Kleon und die Athener errichteten zwei Siegeszeichen, eins am Hafen, das andere an der Mauer; Weiber und Kinder in Torone verkauften sie als Sklaven, die Männer aber und die Peloponnesier und was sonst an Chalkidiern in der Stadt war, im ganzen iseben hundert, schickten sie nach Athen. Später beim Friedensschluß wurden die Peloponnesier von ihnen herausgegeben, die übrigen von den Olynthern übernommen und Mann gegen Mann aus gewechselt. Um dieselbe Zeit bemächtigten sich die Böotier Panaktons, eines festen Platzes an der athenischen Grenze, durch Verrat. Kleon ging von Torone, wo er eine Besatzung ließ, wieder in See und fuhr um den Athos, um sich gegen Amphipolis zu wenden.