Kitap 5
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Im folgenden Winter, als bereits andere Ephoren als die, unter denen der Friede geschlossen worden, darunter auch einzelne Gegner des Friedens, im Amte waren, hatten sich Gesandte der Bundesgenossen, aber auch Athener, Böotier und Korinther in Lakedämon eingefunden. Indessen kam es unter ihnen auch nach längeren Verhandlungen zu keiner Einigung, und sie reisten wieder nach Hause. Kleobulos und Aenares aber, die Hauptgegner des Friedens unter den Ephoren, ver handelten noch auf eigene Hand mit den Böotiern und den Korinthern und empfahlen ihnen, vor allen Dingen fest zu sammenzuhalten. Die Böotier aber sollten zunächst selbst dem Argeiischen Bunde beitreten und dann die Argeier zu bewegen suchen, zugleich mit den Böotiern ein Bündnis mit den Lake dämoniern zu schließen. Auf diese Weise würden sich nämlich die Böotier am ersten der Notwendigkeit überhoben sehen, dem Attischen Bunde beizutreten. In Lakedämon lege man mehr Wert auf gute Beziehungen und ein Bündnis mit Argos als auf Frieden und Freundschaft mit Athen. Sie wüßten, daß die Lakedämonier immer gewünscht, mit Anstand auf guten Fuß mit Argos zu kommen, weil sie glaubten, alsdann außer halb des Peloponnes leichter Krieg führen zu können. Die Böotier aber baten sie, Panakton den Lakedämoniern zu über lassen, damit sie es womöglich gegen Pylos austaushcen und dann um so unbedenklicher Krieg mit den Athenern anfangen könnten.