Kitap 5
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In demselben Sommer nahmen auch die Diktidier das 421 v. Chr. am Athos gelegene Thyssos, eine den Athenern verbündete Stadt.
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Diesen ganzen Sommer durch verkehrten Athener und Peloponnesier friedlich unter einander; es hatten aber schon sogleich nach dem Friedensschlüsse Athener und Lakedämonier auf einander Argwohn, weil Keiner dem Andern die eroberten Plätze auslieferte. Die Lakedämonier hatte nämlich das Loos getroffen, mit der Uebergabe von Amphipolis den Anfang zu machen; sie hatten aber weder diese Stadt noch auch die andern Plätze herausgegeben und verhielten auch weder die Bundesgenossen in den Thrakischen Gränzlanden noch auch die Böoter und Korinther zur Annahme des Vertrages, obgleich sie immer die Redensart im Munde führten, sie wollten jene, falls sie sich weigerten, mit den Athenern gemeinsam dazu zwingen, und sie bestimmten sogar auch einen gewissen Zeitpunkt, —jedoch ohne sich schriftlich zu verpflichten —, von welchem an diejenigen, die bis dahin nicht beigetreten wären, von beiden Theilen als Feinde behandelt werden sollten. Als aber die Athener sahen, daß von Allem dem gar Nichts wirklich geschah, so fingen sie an zu argwöhnen, daß die Lakedämonier nichts Gutes im Schilde führten, und sie gaben deßhalb trotz der Forderung jener nicht nur Pylos nicht zurück, sondern es reute sie sogar, die Gefangenen von der Insel herausgegeben zu haben. Und auch die übrigen Plätze behielten sie und wollten abwarten, bis erst jene ihren Verpflichtungen nachkämen.