Kitap 5
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Um dieselbe Zeit ging auch Phäax, des Erasisiratos Sohn, in See, den die Athener stlbdritt als Gesandten für Italien und Sicilien mit zwei Schiffen abschickten. Es hatten nämlich, als damals nach dem Vertragsschluß die Athener aus Sicilien abgezogen waren, die Leontiner viele neue Bürger gemacht, und das Volk dachte das Land unter sich neu auszutheilen. Wie aber die Reichen das merkten, riefen sie die Syrakusier herbei und trieben die Volkspartei ' aus der Stadt. Diese nun zerstreuten sich über das Land, der Eine dahin, der Andere dorthin; die Reichen aber trafen einen Vergleich mit den Syrakusiern, wonach sie ihre Stadt öde und leer ließen und sich mit dem Bürgerrecht in Syrakus ansiedelten. Nicht lange Zeit danach aber zogen Einige wieder aus Syrakus weg, weil es ihnen dort nicht gefiel, und besetzten Phokää, einen Platz dieses Namens im Stadtgebiet der Leontiner, und Brikinniä, eine Festung im Leontinischen. Da kamen nun zu ihnen die Meisten von der Volkspartei, die damals ausgetrieben worden war, und führten aus diesen festen Stellungen Krieg ^gegen die Syrakusier^. Das hatten die Athener erfahren und schickten nun den Phäax hin, ob sie wohl ihre dortigen Bundesgenossen und wo möglich alle Sikelioten dazu bewegen könnten, insgemein gegen die Syrakusier zu Felde zu ziehen, weil diese die Obmacht anstrebten, und ob sie die Volkspartei der Leontiner auf diese Weise retten könnten. Nachdem Phäax dort angekommen war, gewann er für sich die Kamarinäer und Akragantiner, da er aber in Gela Hindernisse fand, so ging er weiter nicht zu den Andern, denn er merkte, daß sie sich nicht würden bereden lassen, sondern nahm den Rückweg durch das Land der Sikuler^) nach Katana, und nachdem er im Vorbeireisen auch Brikinniä besucht und denen dort Muth eingesprochen hatte, schiffte er wieder heimwärts.