Kitap 5
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Auf die Nachricht davon setzten sich die Argeier in der Frühe von Nemea in Marsch und stießen auf das Heer der Phliasier und der Korinther. Sie töteten auch den Phliastern ein paar Leute, verloren aber selbst den Korinthern gegenüber noch einige mehr. Die Böotier, Megarer und Sikyoner schlugen, wie ihnen befohlen war, die Straße nach Nemea ein, trafen hier aber die Argeier nicht mehr an, da diese, als sie sahen, wie ihr Land verheert wurde, in die Ebene hinabgezogen waren, um dem Feinde eine Schlacht anzubieten. Ihnen gegenüber stellten sich nun auch die Lakedämonier in Schlacht ordnung. Hier aber waren die Argeier in die Falle gegangen. Denn von der Ebene her schnitten die Lakedämonier und ihre Verbündeten sie von der Hauptstadt ab, vom Gebirge verlegten ihnen Korinther, Phliasier und Pellener, von Nemea her Böotier, Sikyoner und Megarer den Weg. Reiterei hatten sie nicht; denn grade die Athener waren die einzigen Bundes genossen, die noch nicht eingetroffen waren. Im allgemeinen wurde die Lage von den Argeiern und ihren Bundesgenossen in dem Augenblick nicht für so bedenklich angesehen; im Gegen teil, sie glaubten, die Schlacht unter günstigen Bedingungen liefern zu können und hier im eigenen Lande in der Nähe der Hauptstadt die Lakedämonier grade selbst in der Falle zu haben. Unmittelbar bevor beide Heere aneinander gerieten, begaben sich jedoch zwei Argeier, Thrasyllos, einer der fünf Feld herren, und Alkiphron, der Staatsgastfreund der Lakedämonier, zu Agis, um ihm vorzustellen, es nicht zur Schlacht kommen zu lassen, da man in Argos bereit sei, durch einen beiden Teilen annehmbaren Ausgleich etwaigen Beschwerden der Lake dämonier gerecht zu werden, und hinfort wieder in Frieden mit ihnen zu leben wünsche.