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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 5

51 In dem folgenden Winter kam es zum Kampfe zwischen den Herakleoten in der Trachinischen Landschaft und den Aenianen und Dolopern und Meliern und andern Thessalern. Denn diese Nachbarstämme waren der Stadt feindlich, da die Befestigung des Platzes nur gegen ihr Gebiet gerichtet war. Schon sogleich nach Gründung der Stadt hatten sie sich gegen dieselbe feindselig gezeigt, indem sie ihr Schaden zufügten, wo sie nur konnten; und damals besiegten sie in der Schlackt die Herakleoten, und auch Xenares, des Knidis Sohn, der Lakedämonische Befehlshaber der Stadt, fiel und mit ihm viele andere Herakleoten. So ging der Winter und mit ihm das zwölfte Jahr dieses Krieges zu Ende.
52 419 v. Chr. Im folgenden Sommer, gleich zu Anfang, übernahmen die Böoter Heraklea, das durch diese Niederlage sehr herabgekommen war, und schickten den Lakedämonier Hegesippidas, weil er sein Befehlshaöeramt schlecht verwaltet hatte, weg. Sie übernahmen den Platz aber deßhalb, weil sie bei der gefährdeten Stellung der Lakedämonier im Peloponnes befürchteten, die Athener möchten ihn vorweg nehmen. Gleichwohl nahmen ihnen die Lakedämonier dieß übel auf.
52 Im selben Sommer kam auch Alkibiades, des Kleinias Sohn, Feldherr der Athener, unterstützt von den Argivern und den Bundesgenossen, mit einer geringen Zahl Athenischer Schwerbewaffneten und Bogenschützen, wozu er noch von den dortigen Bundesgenossen einige Mannschaft nahm, in den Peloponnes und traf, indem er denselben durchzog, die nöthigen Einrichtungen in Betreff des Waffenbundes und überredete auch die Paträer, ihre Mauern bis an's Meer hinab zu verlängern. Auch hatte er selbst den Plan zu einer neuen Festung am Achaischen Rhion; allein die Korinther und Sikyonier und wem sonst die Befestigung zum Schaden gereicht hätte, eilten herbei und verhinderten dieselbe.

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