Kitap 5
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Während infolge der hier erlittenen Niederlage die Stellung der Argeier und ihrer Verbündeten durchbrochen wurde, um faßten die Lakedämonier und Tegeer mit ihrem überragenden rechten Flügel nun auch die Athener, über die es jetzt von zwei Seiten herging, da sie hier umringt, dort bereits ge schlagen waren. Und wahrscheinlich würden sie im ganzen Heere am meisten gelitten haben, wenn ihre Reiterei sie nicht herausgehauen hätte. Es kam hinzu, daß Agis, als er sah, wie übel es seinem linken Flügel den Mantineern und den argeiischen Tausend gegenüber erging, dem ganzen Heere be fahl, sich nach dem geschlagenen Flügel zu ziehen. Als nun das feindliche Heer infolge dieses Befehls nach links zog und von ihnen abließ, hatten die Athener Zeit, sich unterdessen auS dem Staube zu machen und die hier geschlagenen Argeier mit ihnen. Die Mantineer aber und ihre Verbündeten und die tausend Argeier gaben es nun auch auf, den Kampf gegen den Feind wieder aufzunehmen, sondern wandten sich, als sie sahen, daß die Ihrigen geschlagen und die Lakedämonier im siegreichen Vordringen waren, jetzt ebenfalls zur Flucht. Die Mantineer hatten dabei auch schwere Verluste, die argeiischen Tausend dagegen kamen meist mit dem Leben davon. Zu einer nachdrücklichen oder langen Verfolgung kam es indessen nicht. Denn die Lakedämonier fechten zwar mit zäher Ausdauer und halten unerschütterlich stand, bis sie den Feind besiegt, lassen sich aber nach einer gewonnenen Schlacht auf längere Ver folgungen nicht ein.