Kitap 5
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So oder doch im wesentlichen so verlief die Schlacht, in der Tat die bedeutendste, welche seit langer Zeit denn doch unter den ansehnlichsten griechischen Staaten geschlagen war. Die Lakedämonier aber traten auf der mit den Leichen der Feinde bedeckten Walstatt ins Gewehr und errichteten sogleich ein Siegeszeichen. Den gefallenen Feinden nahmen sie die Rüstungen ab, sammelten ihre Toten und brachten sie nach Tegea, wo sie sie bestatteten. Den Gegnern gaben sie ihre Toten unter Waffenstillstand heraus. Gefallen waren aas Argos, Orneai und Kleonai siebenhundert, aus Mantinea zwei hundert, aus Athen und Ägina ebenfalls zweihundert, auch die beiden Feldherren. Auf Seite der Lakedämonier waren die Bundesgenossen nicht ernstlich inS Gefecht gekommen und hatten deshalb auch keine nennenswerten Verluste. Wieviel sie selbst verloren, war schwer zu ermitteln. Es hieß, sie hätten etwa dreihundert Tote gehabt.
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Kurz vor der Schlacht war auch Pleistoanax, der andere König, mit der ältesten Mannschaft nach Mantinea aufgebrochen und bis Tegea gelangt. Auf die Nachricht von dem erfochtenen Siege war er jedoch wieder umgekehrt. Auch ihren von Korinth und von jenseits des Isthmus kommenden Verbündeten ließen die Lakedämonier sagen, sie könnten wieder umkehren. Sie , selbst gingen ebenfalls nach Hause zurück, entließen ihre Bundes genossen nnd feierten das grade in diese Zeit fallende Fest der Karneien. Hatte man ihnen bis dahin in Griechenland wegen der Niederlage auf der Insel Feigheit vorgeworfen und sie wegen ihrer Mißgriffe und Schwerfälligkeit verhöhnt, so war dem durch diese Schlacht mit einmal ein Ende gemacht; nur ein unglücklicher Zufall, meinte man jetzt, habe sie in den Ver dacht der Feigheit gebracht, und an Tapferkeit seien sie immer noch die Alten.