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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 5

80 In dieser Weise wurde der Friede und das Bündnis ge­ schlossen. Über die Herausgabe der gegenseitigen Eroberungen und etwaige sonstige Ansprüche verständigten sie sich. Da sie jetzt völlig einen Strang zogen, beschlossen sie, keinen Herold oder Gesandten der Athener mehr anzunehmen, wenn sie nicht die Schanze räumten und aus dem Peloponnes abzögen, auch künftig nur gemeinschaftlich Krieg zu führen oder Frieden zu schließen. Überhaupt trieben sie es sehr eifrig; so schickten sie beide Gesandte an die vorderthrakischen Städte und an Perdikkas, den sie beredeten, ihrem Bündnis beizutreten. Perdikkas fiel allerdings nicht gleich von den Athenern ab, hatte aber doch nicht übel Lust dazu, da ihm die Argeier das Beispiel gegeben; tsammte er doch auch selbst ursprünglich aus Argos. Mit den Chalkidiern erneuerten sie den alten Bund und bekräftigten ihn durch neue Eide. Die Argeier aber ließen auch die Athener durch eine Gesandtschaft auffordern, die Schanze vor Epidauros zu räumen. Da die Truppen der Athener ja nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Be­ satzung bildeten, schickten sie Demosthenes hin, um damit ab­ zuziehen. Der aber ließ nach seiner Ankunft dort zum Schein im Freien einen Ringkampf veranstalten und, als die übrige Besatzung draußen war, das Tor schließen. Später erneuerten dann die Athener selbst ihren Vertrag mit den Epidauriern und übergaben ihnen die Schanze.

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