Kitap 5
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4l8 v. Chr. Erst während schon beide Heere auf einander losgingen, entschloß sich der König Agis zu folgender Maßregel. Bei allen Heeren nämlich kommt es vor, daß beim Zusammenstoße die rechten Flügel sich mehr in die Länge dehnen, und so Beide mit ihrem rechten Flügel über den linken der Gegner hinausreichen, weil Jeder aus Furcht seine ungedeckte (rechte) Seite dem Schilde seines Nebenmannes zur Rechten möglichst nahe zu bringen sucht, und weil Alle glauben, daß der gedrängte Anschluß den besten Schutz gewähre. Die erste Veranlassung hiezu gibt der Flügelmann des rechten Flügels, der immer seine Blöße dem Feinde zu entziehen sucht, und die Andern machen es ihm nach, weil Alle dasselbe fürchten. Damals nun überflügelten die Mantineer die Skiriten um Vieles, und noch mehr die Lakedämonier und Tegeaten die Athener, da ja auch ihr Heer zahlreicher war. Da besorgte nun Agis, sein linker Flügel möchte eingeschlossen werden, und in der Meinung, die Mantineer ragten zu weit über, befahl er den Skiriten und den Soldaten des Brasidas, weiter hinaus zu rücken und sich mit der Stellung der Mantineer auszugleichen; und in die so entstandene Lücke befahl er zwei Unterfeldherrn vom rechten Flügel, dem Hipponoldas und dem Aristokles, mit ihren Abtheilungen einzurücken und sie auszufüllen; denn seinen rechten Flügel hielt er auch so noch für überlegen, und die Aufstellung gegenüber den Mantineern werde auf diese Weise sicherer sein.