Kitap 5
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Athener: ,Ach, von den paar Festlandsstaaten, die sich mit den Vorkehrungen zum Schutz ihrer Freiheit uns gegen über so viel Zeit lassen, haben wir nichts zu fürchten, wohl aber von den unabhängigen Jnselvölkern, wie ihr, und solchen, -die schon durch den Druck der Fremdherrschaft erbittert sind; denn die würden sich nicht lange besinnen, sich und uns kopf über in Gefahr zu tsürzen."
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Melier: „Nun denn, wenn ihr vor nichts zurückschreckt, um eure Herrschaft zu behaupten, und die unabhängigen Völker sich unbedenklich in Gefahr stürzen, um sie abzuschütteln, wäre es da für uns, die wir noch frei sind, nicht die größte Schande, wollten wir nicht lieber alleS wagen, als uns unters Joch be geben?"
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Athener: „Bei vernünftiger Überlegung keineswegs. Denn es handelt sich für euch nicht darum, eure Tapferkeit zu be weisen und einen Kampf mit gleichen Waffen ehrenvoll zu bestehen, sondern um Sein und Nichtsein und um die Not wendigkeit, euch einem ungleich Mächtigeren nicht zu wider setzen."
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Melier: „Bekanntlich aber ist das Glück im Kriege manchmal auch dem Schwachen günstig, und die Verschiedenheit der beiderseitigen Kräfte gibt nicht unbedingt den Ausschlag. Wenn wir uns gleich ergeben, haben wir überhaupt nichts mehr zu hoffen; greifen wir aber zu den Waffen, so bleibt uns wenigstens die Hoffnung, glücklich durchzukommen."