Kitap 5
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Hiemit brachen die Athener die Unterredung ab und zogen sich zurück. Die Melier aber, nachdem sie unter sich einen Beschluß gefaßt hatten, wie er mit ihren Entgegnungen übereintsimmte,'gaben die folgende Antwort: „Weder sind wir jetzt anderer Meinung geworden, ihr Athener, als Anfangs, noch werden wir in so kurzer Frist unsern Staat, der schon sieben Jahrhunderte.besteht, 416 v. Ehr. seiner Freiheit berauben lassen, vielmehr werden wir den Versuch zu unserer Rettung machen, vertrauend, wie auf das Glück, das von den Göttern kommt und uns so lange erhalten hat, so auch aus die Hülse der Menschen und besonders der Lakedämonier. Wir erbieten uns, euch Freund werden zu wollen, .keinem Theil aber Feind, und ihr sollt dann anS unserem Gebiet-abziehen, nachdem ihr einen Vertrag mit uns geschlossen, der für beide Theile ersprießlich ist."
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Das war die Antwort der Melier; die Athener aber hoben hiemit die Unterhandlungen auf und sagten: „Nun so seid ihr denn, wie uns nach eurem Entschlüsse scheint, die Einzigen, welche daS Zukünftige für sicherer halten, als was vor Augen liegt; was noch von Ungewißheit bedeckt ist, betrachtet ihr bereits als wirklich, weil ihr eS eben wünscht; aus Lakedämonier, Glück und Hoffnungen wälzt ihr eure Last ab, aber so groß euer Vertrauen auf sie ist, so groß wird eure Enttäuschung sein."
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Die Gesandten der Athener begaben sich nun in.daS Lager zurück, und da die Melier in Nichts nachgaben, so gingen.die Feldherren ^ allsogleich zu Feindseligkeiten über und begannen die Melier ringsum durch Verschanzungen einzuschließen, indem siedle Arbeit nach den Städten unter sich vertheilten. Danach zogen die Athener mit dem größeren Theil des Heeres wieder ab/ nachdem sie aus ihren eigenen Soldaten und aus denen der Bundesgenossen eine Beobachtungstruppe zu Land und zu Wasser zurückgelassen hatten.