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Ἱστορίαι Thucydides

Kitap 6

41 So Athenagoras. Hierauf erhob sich einer der Feldherren und redete, ohne jemand weiter daS Wort zu geben, die Ver­ sammlung nunmehr seinerseits also an: II „Es ist nicht wohlgetan, daß man sich hier einander ver­ dächtigt, und daß ihr dem bereitwillig euer Ohr leiht. Statt dessen sollten wir, nachdem wir die Nachricht erhalten, alle­ samt, jeder einzelne und die ganze Stadt, lieber bedacht sein, uns auf mutige Abwehr des feindlichen Angriffs einzurichten. Und wenn das auch wirklich nicht nötig wäre, so wird eS doch nicht schaden, die Stadt mit Rossen und Waffen und sonstigem kriegerischen Schmuck zu versehen. Die dazu erforderlichen Vorbereitungen werden wir treffen, auch Gesandte an die anderen Städte schicken, sowohl um Erkundigungen einzuziehen, als auch um die etwa weiter zweckmäßigen Schritte zu tun. Zum Teil ist das Nötige schon in die Wege geleitet, und wenn wir weitere Nachrichten erhalten, werden wir sie euch mitteilen."
41 Nach diesen Worten des Feldherrn wurde die Versammlung entlassen.
42 Inzwischen waren die Athener und ihre Bundesgenossen sämtlich in Kerkyra eingetroffen. Die Feldherren musterten zunächst ihre Streitkräfte von neuem und teilten sie ein, so wie sie später landen und sich lagern sollten. Sie bildeten drei Geschwader, deren jedes sie einem von ihnen durchs Los zuteilten, damit es nicht für alle zusammen unterwegs an Wasser und Häfen und an Lebensmitteln an den Landungsplätzen fehle, aber auch um überhaupt bessere Ordnung halten zu können und den Befehlshabern ihre Aufgabe zu erleichtern, wenn jede Ab­ teilung ihren eigenen Feldherrn hätte. Darauf schickten sie nach Italien und Sizilien drei Schiffe voraus, um sich zu er­ kundigen, welche Städte sie aufnehmen würden, mit dem Be­ fehl, ihnen wieder entgegenzukommen, damit sie wüßten, wo sie anlaufen könnten.

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