Kitap 6
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So redete Euphemos. Mit der Gesinnung der Kamarinäer aber stand es so. Den Athenern waren sie geneigt, allein sie sürch- 4l4 v. Chr. teten, daß dieselben Sieilien sich wirklich unterwerfen wollten; mit den Syrakusanern hingegen waren sie als Gränznachbarn von jeher in Zwist, und sie fürchteten sich auch vor diesen, die sie'ganz in nächster Nähe hatten, falls diese nämlich auch ohne ihre Hilfe den Sieg davontragen sollten, weßhalb sie ihnen denn auch das erste Mal die geringe Zahl Reiter zu Hilfe geschickt hatten; und so beschlossen sie denn auch jetzt, fernerhin lieber die Syrakusaner durch thätige Hilfe zu unterstützen, jedoch mit so geringer Macht, als es eben nur angehe; — um aber auch den Athenern anscheinend nicht weniger gerecht zu werden, zumal diese auch in der Schlacht gesiegt hatten, so wollten sie in Worten beiden Theilen denselben Bescheid geben. Und wie beschlossen, so ertheilten sie die Antwort; da beide Krieg führende Theile ihre Bundesgenossen seien, so erachteten sie es ihren Eiden gemäß, für jetzt keinem von beiden Hilfe zu leisten. So reisten denn die Gesandten beider Theile wieder ab.