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Kitap 7

2 Auch die Korinther bei Leukas setzten ihre Fahrt von dort, so schnell sie konnten, mit den übrigen Schiffen fort, und Gongylos, einer der korinthischen Befehlshaber, der zuletzt mit nur einem Schiffe unter Segel gegangen war, kam zuerst, kurz vor Gylippos, in Syrakus an. Grade bei seiner Ankunft sollte dort in einer Volksversammlung darüber beraten werden, wie der Krieg beizulegen sei. Er verhinderte daS und sprach den Syrakusern Mut ein, indem er ihnen ankündigte, daß noch mehr Schiffe nachkämen und auch Gylippos, Kleandridas' Sohn, den ihnen die Lakedämonier als Feldherrn geschickt, bald eintreffen würde. Nun faßten sie wieder Vertrauen zu ihrer Sache und rückten sogleich mit dem ganzen Heere aus der Stadt, um Gylippos entgegen zu ziehen. Denn inzwischen hatten sie auch die Nachricht erhalten, daß er schon ganz in der Nähe sei. Gylippos aber hatte, nachdem er unterwegs die sikelische Festung Geta erobert, seine Truppen zum Gefecht geordnet, Epipolai erreicht und; wie früher die Athener, bei Euryelos die Höhe gewonnen und drang nunmehr mit den Syrakusern gegen die Mauer der Athener vor. Er war grade zu der Zeit angekommen, wo diese den Bau ihrer doppelten Mauer nach dem großen Hafen auf einer Strecke von sieben bis acht Stadien vollendet hatten, und nur an der Seeseite ein kurzes Stück fehlte, woran sie noch arbeiteten. Für den nach dem Hafen Trogylos auf der anderen Seite gerichteten Teil ihrer Ringmauer waren die Steine meist schon herbei­ geschafft und teils halb, teils auch schon ganz bearbeitet, dort liegen geblieben. Die Sache stand also für die Syrakuser bereits in hohem Grade bedenklich.

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