Kitap 7
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Sogleich als der folgende Frühling begann, fielen die Lakedämonier und ihre Bundesgenossen, so früh sie nur konnten, in Attika ein. Anführer war Agis, des Archidamos Sohn, König der Lakedämonier. Und zuerst verwüsteten sie das ebene Land und gingen dann an die Befestigung von Dekeleia, indem sie die Arbeit unter die einzelnen Städte vertheilten. Dekeleia ist aber von Athen selbst etwa hundert und zwanzig Stadien (gegen drei Meilen) entfernt, und ungefähr eben so weit oder doch nicht viel weiter von der Böotischen Gränze. Es war aber die Festung aus der Ebene selbst, und zwar in der fruchtbarsten Gegend erbaut worden und bis nach Athen hin sichtbar. Die Peloponnesier in Attika also sammt ihren Bundesgenossen arbeiteten an dieser Festung, die im Peloponnes aber schickten um dieselbe Zeit auf Lastschiffen die Schwerbewaffneten nach Sieilien. Die Lakedämonier hatten hiezu von den Heloten und Neubürgern die Tüchtigsten ausgewählt, von beiden zusammen gegen sechshundert Schwerbewaffnete, unter dem Befehl des Spartaners EkkritoS, die Böoter aber dreihundert Schwerbewaffnete, welche die Thebaner Xenon und Nikon und der Thespier HegesandroS anführten. Diese nun gingen zuerst ab, und zwar stachen sie in See von Tänaron in Lakonien aus. Nicht lange nach diesem schickten die Korinther fünfhundert Schwerbewaffnete ab, zum Theil aus Korinth 4l3 v. Chr. selbst genommen, zum Theil aus Arkadischem Volk gemiethet, und, gaben ihnen den Korinther Alexarchos zum Anführer.- Zugleich mit den Korinthern hatten aber auch die Sikyonier ^") zweihundert Schwerbewaffnete abgeschickt, unter den Befehlen des Sikyoniers Sargeus; die fünf und zwanzig Korinthischen Schiffe aber, die schon im Winter bemannt worden waren, ankerten gegenüber den zwanzig attischen bei Naupaktos, bis jene Schwerbewaffneten auf den Lastschiffen vom Peloponnes abgefahren waren, wie es denn ja auch von vornherein die Absicht ihrer Bemannung gewesen war, die Aufmerksamkeit der Athener von den Lastschiffen ab auf diese Kriegsschiffe zu lenken.