Kitap 7
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Gylippos nun, während die Athener von Plemmyrion gegen das Meer herabfliegen und ihre Aufmerksamkeit dem Seegefecht zuwandten, überrascht dieselben, indem er ganz unerwartet mit Tagesanbruch die Verschanzungen angreift und zuerst die größte, dann aber auch die zwei kleineren wegnimmt, da deren Besatzungen nicht Stand hielten, wie sie sahen, daß die größere so leicht genommen worden war. Aus der zuerst genommenen Verschanzung kam die flüchtige Mannschaft, so viel ihrer sich auf die Kriegsschiffe und ein Lastschiff retten konnten, mit knapper Noth noch glücklich in'S Lager"); denn weil zu der Zeit im großen Hafen die Syrakufaner im Seegefecht noch die Oberhand hatten, so ließen sie jene durch einen schnellsegelnden Dreiruderer verfolgen. Als aber die beiden andern Kastelle eingenommen wurden, waren die Syrakusaner bereits geschlagen, und so konnten die Flüchtlinge aus diesen Vershcanzungen leichter an ihnen vorbeifahren. Es hatten nämlich die Schiffe der Syrakufaner vor der Hafeneinfahrt im Gefecht die Schiffe der Athener überwältigt, waren aber ohne Ordnung in deren Linie eingedrungen, hatten sich selbst einander in Verwirrung gebracht und spielten so den Sieg den Athenern wieder in die Hände, welche nicht nur diese eingedrungenen, sondern auch die im Hafen früher gegen sie siegreichen Schiffe in die Flucht jagten. Eilf Schiffe der Syrakufaner versenkten sie dabei und die Mehrzahl der Bemannung tödteten sie, ausgenommen die von drei Schiffen, welche sie zu Gefangenen machten; ihnen selbst waren drei Schiffe verloren gegangen. Nachdem sie dann die Schiffstrümmer der Syrakufaner an's Land gezogen und auf der kleinen Insel vor dem Plemmyrion ein Siegeszeichen ausgestellt hatten, zogen sie sich in ihr Lager zurück.