Kitap 7
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Es kamen in diesem Sommer auch leichte Schildträger von den Thrakern diakischen Stammes, die mit Schwertern bewaffnet sind, nach Athen, ein tauen drei hundert an der Zahl, die mit Demosthenes hätten nach Sieilien fahren sollen. Da sie nun aber zu spät gekommen waren, so dachten die Athener, sie wieder nach Thraten zurückzuschicken, woher sie gekommen; denn sich ihrer für den Krieg gegen Dekeleia zu bedienen, erschien zu kostspielig, da der Mann täglich eine Drachme Sold erhielt. Dekeleia nämlich war im Laufe dieses Sommers zuerst von der ganzen Armee befestigt worden und wurde dann abwechselnd von Truppen der einzelnen Städte besetzt, welche das Land bedrängten und den Athenern großen Schaden thaten, vornämlich an Hab und Gut und durch Menschenverlust. Denn während die früheren Einfälle immer nur kurze Zeit gedauert und für die übrigen Theile des Jahres die Benützung des Landes nicht gehindert hatten, so saßen ihnen die Feinde jetzt ununterbrochen auf dem Nacken und machten zuweilen Angriffe in größerer Zahl, oder es fiel die gewöhnliche Besatzung, von Noth gedrängt, in die Landschaft ein und raubte und plünderte; auch war der Lakedämonier König Agis anweend, der den Kr^g durchaus nicht als Nebensache be andelte, und so erlitten die Athener große Verluste. DaS ganze Land blieb ihrer Benutzung entzogen, und mehr als zwanzig tausend Skla nen, meist Handwerker, liefen zum. Feind über, und alle Schafe und 413v. Chr. Lastthiere gingen zu Grunde. , Auch die Pferde, weil die Reiterei, täglich ausfallen und Dekeleia angreifen und das Land bewachen mußte, wurden auf dem rauhen Boden bei der beständigen Anstrengung zum Theil lahm, zum Theil aber verwundet. '