Kitap 7
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Gylippos aber und Pythen, nachdem sie ihre Schiffe in 414 v. Chr. guten Stand gesetzt, segelten von Tarent nach Lokri Epizephyrii. Da erfuhren sie denn bereits mit mehr Gewißheit, daß Syrakus noch nicht ganz eingeschlossen und es noch möglich wäre, bei Epipolä mit einem Heere in die Stadt zu kommen. So beriethen sie nun, ob sie die Insel Sieilien zur Rechten nehmen und die Einfahrt zu erzwingen wagen sollten/oder zuerst links gen Himera segeln und die Dortigen selbst und andere Mannschaft an sich ziehen, wen sie immer dazu überreden könnten, und dann zu Lande weiter ziehen. Beschlossen wurde, nach Himera zu segeln, zumal auch die vier attischen Schiffe noch nicht vor Rhegium erschienen waren, obgleich doch Nikias dieselben abgeschickt, sobald er erfahren hatte, daß jene in Lokri seien. Sie kamen auch diesen Wachschiffen zuvor, segelten durch die Meerenge, landeten bei Rhegium und Messana und kamen so nach Himera. Hier überredeten sie die Himeräer, auch den Krieg zu wagen und mit ihnen zu ziehen und den unbewaffneten Seeleuten auf ihren Schiffen Waffen zu geben — sie hatten nämlich ihre Schiffe bei Himera an's Land gezogen. Auch schickten sie zu den Selinuntiern und hießen sie mit ihrer Mannschaft an einem bestimmten Punkte zu ihnen zu stoßen. Etliche Mannschaft versprachen ihnen auch die Getaner zu schicken, und so auch einige von den Sikulern, die jetzt schon viel eifriger waren ihnen beizutreten, da Archonidas kurz zuvor gestorben war, der König gewesen über einige Sikulerstämme in jener Gegend und nicht ohne Macht und den.Athenern befreundet, und weil auch von Lakedämon der Zug des Gylippos mit Eifer unternommen zu sein ThukydideS. VII. 12 414 v. Chr. schien. Gylippos nahm nun von seinen Mairosen und Seesoldatcn die wohlbewaffneten, ungefähr isebenhundert, und dazu schwer- und leichtbewaffnete Himeräer, beide zusammen tausend Mann, und hundert Reiter und einige Leichtbewaffnete und Reiter der Selinuntier sammt wenigen Gelanern, und von den Sikulern im Ganzen tausend, und marschirte so gegen Syrakus.