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Kitap 7

3 Die Athener waren zwar anfangs vor Schreck in Ver­ wirrung geraten, als Gylippos und die Syrakuser so plötzlich auf sie eindrangen, stellten sich dann aber doch ihnen gegen­ über in Schlachtordnung. In ihrer Nähe ließ Gylippos halt­ machen und ihnen durch einen Herold sagen, wenn sie binnen fünf Tagen mit Sack und Pack aus Sizilien abziehen wollten, so sei er bereit, einen Waffenstillstand zu schließen. Sie wiesen jedoch den Herold ab, ohne ihn einer Antwort zu würdigen. Darauf machten sich beide zum Gefecht bereit. Da Gylippos sah, daß die Syrakuser in Unordnung gerieten und die Ord­ nung so leicht nicht wieder herzustellen sein würde, zog er sich mit dem Heere wieder auf den breiten Kamm zurück. Nikias aber ließ die Athener nicht nachrücken, sondern'blieb mit ihnen an ihrer Mauer tsehen. Als Gylippos erkannte, daß man ihn nicht angreifen wollte, führte er sein Heer nach dem Temenites hinauf und blieb dort mit ihm die Nacht unter freiem Himmel. Am folgenden Tage ließ er den größten Teil seiner Mannschaft gegen die Mauer der Athener.vor­ gehen, um sie dort festzuhalten, einen kleineren Teil aber ver­ wandte er gegen die Feste Labdalon, nahm sie auch ein und ließ alles niedermachen, was ihm dort in die Hände fiel. Die Athener konnten nämlich da nicht hinsehen. An demselben Tage wurde auch ein athenisches Kriegsschiff, welches im großen Hafen vor Anker lag, von den Syrakusern genommen.

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