Kitap 7
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Die Gesandten der Syrakusaner nun, welche damals nach der Einnahme von Plemmyrion in die einzelnen Städte abgegangen waren, hatten solche zum Beitritt bewogen und waren eben im Begriff, die so gesammelten Truppen nach Syrakus zu führen, als Nikias davon noch rechtzeitig Kunde erhielt und Boten abordnete an die Sikuler; welche die Pässe besetzt hielten und den Athenern verbündet waren, die Kentoriper nämlich und Alikyäer und Andere, daß sie die Feinde nicht durchlassen, sondern sich zusammenthun und ihnen die Pässe verlegen sollten; denn einen andern Weg einzuschlagen, würden diese nicht einmal versuchen, da die Akragantiner den Durchzug durch ihr Land überhaupt nicht gestatteten. Während nun jene auf dem Marsch waren, legten ihnen die Sikuler, wie die Athener sie 4l3 v. Chr. gebeten, einen (dreifachen) Hinterhalt, fielen plötzlich über die Unbehutsamen her und erschlugen ihrer gegen achthundert und dabei auch sämmtliche Gesandte, mit Ausnahme des Korinthischen, der dann auch die Entkommenen, ungefähr fünfzehn hundert an der Zahl, nach Syrakus brachte.
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In denselben Tagen kamen den Syrakusanern auch die Kamarinäer zu Hilfe, ihrer fünf hundert Schwerbewaffnete, drei hundert Speerträger und dreihundert Bogenschützen. Auch die Getaner schickten ein Geschwader von etwa fünf Schiffen und vierhundert Speerträger und zweihundert Reiter. Es war jetzt nämlich fast schon das ganze Sieilien, mit Ausnahme der Akragantiner — die es übrigens mit keiner von beiden Parteien hielten — sonst aber Alle mit den Syrakusanern zum Kampf gegen die Athener vereinigt, während sie früher unthätig den Gang der Dinge abgewartet hatten.