Kitap 7
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Nachdem also auch die Feldherren der Syrakusaner und Gylippos mit solchen Worten ihre Soldaten ermuthigt hatten, so bemannten sie auch ihrerseits rasch die Schiffe, als sie die Athener das Gleiche thun sahen. Nikias aber, wegen der Lage der Dinge verwirrt, und sehend, wie groß und nah die Gefahr bereits sei, da man eben fast schon im Begriff war auszukaufen, glaubte, wie es bei Kämpfen von so entscheidender Wichtigkeit meist der Fall zu sein pflegt, es fehle überall noch etwas und auch geredet sei noch nicht genug, und so berief er denn die einzelnen Schiffshauptleute, indem er Jeden mit seines Vaters und seinem eigenen Namen und nach seinem Stamme anredete, und forderte sie aus, daß Keiner, was er selbst an Ruhm erworben, heute in die Schanze schlagen, noch auch 413 v. . Chr. die Tugenden, durch welche ihre Vorfahren geglänzt, verdunkeln lassen sollte. Er erinnerte sie an das Vaterland, das selbst der herrlichsten Freiheit genieße und jedem Einzelnen schrankenlose Freiheit gewähre, seine Lebensweise zu gestalten. Dieß und Anderes sagte er, wie eS Menschen in solcher Lage eben vorzubringen pflegen, ohne sich daran zu stoßen, daß es Einem veraltet erscheinen könne,' da ja in allen Fällen immer dasselbe vorgebracht wird: Weib und Kind und: die vaterländischen Götter; aber man hält es in so verzweifelten Umständen eben für wirksam, und so ruft man sich's einander zu." Nikias nun, nachdem er nicht sowohl Genügendes, als vielmehr nur das Nothwendigste gesagt zu haben glaubte, ^brach auf und führte das Landheer an's Meer hinab und stellte es da in möglichst ausgedehnter Linie auf, um hieraus zur ErmuthigunK derer sauf den Schiff fen möglichsten Vortheil zu ziehen; Demosthenes aber und MenandroS und Euthydemos — denn diese hatten als Feldherren die Schiffe der Athener bestiegen — setzten.sich von ihrem Standlager aus in Bewegung und fuhren grade auf die Sperrung des Hafens und den noch offen gelassenen Raum los, um sich die Ausfahrt zu erzwingent