Kitap 7
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In der Nacht beschlossen Nikias und Demosthenes, da eS um ihr Heer bei dem Mangel an allen Dingen so schlecht stand und in den zahlreichen Angriffen der Feinde sehr viele Leute schwer ,verwundet worden waren, man solle möglichst viele Lagerfeuer anzünden und das Heer abmarsckiren lassen, aber nicht mehr denselben Weg, den sie Anfangs im Sinne hatten, sondern nach der entgegengesetzten Seite, als da, wo die Syrakusaner ihnen aufpaßten, nämlich gegen das Meer hin. Es führte aber dieser Weg das Heer nicht nach 413v Chr. Katana, sondern nach der andern Seite von Sieilien gegen Kamanna und Gela und die dortigen hellenischen und barbarischen Städte. Nachdem sie nun viele Feuer angezündet, marschirten sie ab. Wie eS nun bei allen, besonders aber bei den größten Heeren zu gehen pflegt, daß panische Furcht und Schrecken sie ergreift, zumal beim Marsch in der Nacht und in feindlichem Land, wo die Feinde selbst nicht weit entfernt find, so fiel auch über sie Schreck und Verwirrung. Das Heer des Nikias zwar, wie es an der Spitze marshcirte, blieb zusammen und gewann einen bedeutenden Vorsprung, von dem des Demotshenes aber kam ungefähr die Hälfte oder noch mehr außer Fühlung mit den Andern und zog in Unordnung einher. Gleichwohl erreichten sie mit Tagesanbruch das Meer und schlugen hier die Straße ein, welche die Elorinische heißt, und marschirten so weiter, um am Flusse Kakyparis, wenn sie denselben erreicht hätten, aufwärts gegen das Binnenland zu ziehen, denn sie hofften daselbst auf die Sikuler zu treffen, nach denen sie geschickt hatten. Als sie aber bei diesem Flusse ankamen, so fanden sie auch hier eine Truppe der Syrakusaner, welche im Begriff war, Vershcanzungen aufzuwerfen und die Furt durch Pallisaden zu sperren. Sie warfen dieselbe jedoch, überschritten den Fluß und marshcirten dann gegen einen andern Fluß, den Erineos; denn dazu riethen ihnen die Wegweiser.