Kitap 8
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Um dieselbe Zeit machten die zwanzig Schiffe der Pelo ponnesier, welche damals von den Athenern mit einer gleichen Anzahl von Schiffen nach dem Peiraios verfolgt worden waren und nun dort von ihnen belagert wurden, einen plötzlichen Ausfall und gelangten nach einer glücklichen Schlacht, in der sie den Athenern vier Schiffe abnahmen, nach Kenchreiai, wo sie sich dann gleich wieder zur Abfahrt nach Chios und Ionien fertigmachten und Astyochos aus Lakedämon zum Befehlshaber erhielten, auf den inzwischen der Oberbefehl über die gesamte Flotte übergegangen war. Als das Landheer aus Teos wieder abgezogen war, erschien Tissaphernes selbst dort auch mit Heeresmacht, ließ die Stadtmauer von Teos, soweit sie noch stand, vollends abbrechen und zog dann wieder ab. Nicht lange nahcher kam auch Diomedon mit zehn athenischen Schiffen nach Teos und traf mit den Einwohnern eine Übereinkunft, wonach auch den Athenern dort Aufnahme gewährt werden sollte. Von da fuhr er weiter nach Erai und griff die Stadt an. Da er sie jedoch nicht nehmen konnte, fuhr er wieder ab.
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Um die Zeit kam es auch in Samos zu jenem Aufstande, in dem das Volk sich gegen die Adelsherrschaft erhob und von den Athenern unterstützt wurde, die damals mit drei Schiffen dort anwesend waren. Die Demokraten töteten dort im ganzen gegen zweihundert Anhänger der dortigen Adelspartei, schickten vierhundert in die Verbannung, deren Ländereien und Häuser sie unter sich verteilten, und behaupteten seitdem die Herrschaft in der Stadt, der die Athener nunmehr sicher zu sein glaubten ' und ihr Unabhängigkeit zugestanden. Ihren vornehmen Gegnern räumten sie keinerlei Rechte ein, ja selbst Eheschließungen zwischen ihnen und dem Volke wurden verboten.