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Kitap 8

28 Die Peloponnesier aber brachen gegen Sonnenaufgang von Teichiussa auf und landeten nach der Abfahrt der Athener bei Milet. Sie blieben einen Tag und wollten am folgenden, verstärkt durch die chiischen Schiffe, welche erst mit der Flotte unter Chalkideus von den Athenern verfolgt worden waren, wieder nach Teichiussa fahren, um ihr Gepäck abzuholen, das sie dort gelassen hatten. Als sie hier ankamen, traf auch Tissaphernes mit seinem Heere dort ein und forderte sie auf, nach Iasos zu segeln, wo Amorgos, der noch gegen ihn in Waffen stand, sich hielt. Sie ershcienen auch plötzlich vor Iasos, wo man nicht anders glaubte, als daß es die attische Flotte sei, und nahmen es ein, wobei die Syrakuser sich be­ sonders auszeichneten. Amorgos, der natürliche Sohn des Pissuthnes, der sich gegen den König empört hatte, fiel den Peloponnesiern lebendig in die Hände und wurde von ihnen Tissaphernes übergeben, um ihn, wenn er wollte, dem ihm er­ teilten Befehle des Königs gemäß an ihn auszuliefern. Iasos zerstörten sie gänzlich, und das Heer machte dort reiche Beute; denn Iasos war schon seit langer Zeit eine reiche Stadt. Den Söldnern des Amorgos taten sie nichts zuleide, sondern über­ nahmen sie selbst und stellten sie in ihr Heer ein, da sie meist aus dem Peloponnes waren. Die Stadt überließen sie Tissa­ phernes mit allen Kriegsgefangenen, Freien und Sklaven, für die sie sich je einen persischen Goldgulden (Stater Dareikos) von ihm ausbedungen hatten. Darauf fuhren sie nach Milet zurück. Pedaritos, Leons Sohn, den die Lakedämonier als Befehlshaber nach Chios schicken wollten, ließen sie mit den Söldnern des Amorgos bis Erythrai den Landweg einschlagen, Milet selbst aber stellten sie uuter^Philippos' Befehl. Damit endete der Sommer.

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