Kitap 8
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Auf die Nachricht von der Schlacht fuhren die Athener von Samos mit allen Schiffen nach Sinne, ohne sich gegen die Flotte bei Knidos zu wenden oder von ihr angegriffen zu werden. In Syme erbeuteten sie das dort vorgefundene Schiffs gerät, machten dann noch einen Angriff auf Loryma am Fest lande und kehrten darauf nach Samos zurück. Die Schiffe der Peloponnesier, die nunmehr alle bei Knidos vereinigt waren, wurden, soweit nötig, dort wieder instand gesetzt. Die elf Lakedämonier aber besprachen sich mit Tissaphernes, der sich dort ebenfalls eingefunden hatte, sowohl über die bisherige Kriegführung und die dabei ihrer Ansicht nach gemachten Fehler, als auch darüber, wie man den Krieg im beiderseitigen Inter esse von nun an werde führen müssen. Namentlich Lichas unterzog das bisherige Verfahren einer scharfen Kritik und erklärte, daß die beiden Verträge, sowohl der des Chalkideus als der des Therimenes, sehr ungeschickt gefaßt seien. Es sei doch unerhört, wenn der König die Herrschaft über alle Länder beanspruchen dürfe, die er selbst oder seine Vorfahren früher mal besessen; denn dann würden ja alle Inseln wieder unter das persische Joch kommen, ja selbst Thessalien, die Lokrer und ganz Griechenland bis Böotien, die Lakedämonier also den Griechen nicht die Freiheit, sondern Perserherrschaft gebracht haben. Er verlangte deshalb, man solle einen anderen, besseren Vertrag schließen oder wenigstens den früheren als nicht vor handen betrachten; an dem Unterhalt für die Truppen sei ihm obendrein nichts gelegen. Tissaphernes aber nahm das sehr übel und zog verstimmt und unverrichteter Dinge wieder ab.