Kitap 8
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Nachdem sie sich aus diese Weise in ihren Plänen bestärkt hatten,' schickten^ sie? sofort den PeisandroS und die Hälfte'der Gesandten nach Haufen-um dort die Sache in's Werk zu setzen,'nnd trugen denselben zugleich auf, unterwegs in 'allen' unterthänigen Städten^'bet-'denen sie anlanden würden, -oligarchische Verfassung 411 v. Chr. einzuführen; die andere Hälfte verschickten sie nach, den andern unterthänigen Plätzen, den Einen hierhin, den Andern dorthin; und den Diotrephes, der vor Chios stand, jetzt aber zum Befehlshaber an den Thrakischen Gränzen ernannt worden war, schickten sie dorthin zur Uebernahme des Kommando'S. Als dieser nach Thasos kam, hob er daselbst die Demokratie auf. Aber ungefähr im zweiten Monat, nachdem er sie wieder verlassen, befestigten die Thafier ihre Stadt, da sie jetzt einer aristokratischen Regierung im Bund mit den Athenern nicht mehr bedurften, vielmehr jeden Tag ihre Befreiung durch die Lakedämonier erwarten konnten. Es waren- nämlich einige ihrer durch die Athener verbannten Mitbürger zu den Peloponnesiern geflohen i und diese in..Verbindung mit ihren Angehörigen in der Stadt arbeiteten kräftigst dahin, eine Flotte vor Thasos zu bringen und-den Abfall der Insel zu bewirken. Diesen war nun grade das, was sie wünschten, zu Theil geworden, daß nämlich ihr Staat ohne Gefahr für sie selbst in die rechte Verfassung gesetzt und die Herrschaft der Volkspartei, die sich ihnen widersetzt haben würde, gebrochen worden war. Bei Thasos also hatten die Athener, welche die Oligarchie einführten, grade den entgegengesetzten Erfolg, und wie mir scheint, auch bei vielen andern Unterthanen. Denn als die Städte eine verständigere und gemäßigte Regierungsform und Freiheit der. Bewegung erhalten hatten, strebten sie sofort nach entschiedener.Unabhängkeit, weit entfernt, die verdächtigt, von den Athenern gebotene freie Verfassung, vorzuziehen. -