Kitap 8
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Als sie so was hörten, wollten sie anfangs den Häuptern der oligarchischen Partei und allen, die mit dazu gehört, so gleich zu Leibe, standen davon aber dann doch wieder ab, als man sich von unparteiischer Seite ins Mittel legte und sie eines Bessern belehrte, damit es bei der bedrohlichen Nähe der feindlichen Flotte kein Unglück gäbe. Darauf aber erklärten sich Thrasybulos, Lykos' Sohn, und Thrasylos, die schon bis her an der Spitze der Bewegung gestanden hatten, nunmehr in Samos offen für die Demokratie und verpflichteten das ganze Heer, insbesondere auch die Anhänger der Oligarchie durch einen feierlichen Eid, einmütig für die Herstellung der demokra tischen Verfassung einzustehen, den Krieg gegen die Peloponne sier eifrig fortzusetzen und die Vierhundert als Feinde anzusehen, sich auch auf keinerlei Verhandlungen mit ihnen einzulassen. Denselben Eid leisteten auch alle erwahcsenen Samier, und die Truppen und die Samier verbanden sich, gemeinsame Sache zu machen und von nun an alle Gefahren miteinander zu teilen, überzeugt, daß ihnen nichts anderes übrigbleibe und sie beide verloren sein würden, wenn die Vierhundert oder die Feinde in Milet die Oberhand behielten.