Kitap 8
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Während sich die Unzufriedenheit im Heere dergestalt Luft machte, kam es mit Astyochos noch zu einem weiteren stürmischen Auftritt. Die Seeleute aus Syrakus und Thurioi nämlich verlangten ihren Sold und traten dabei um so trotziger gegen ihn auf, da es größtenteils freie Leute waren. Astyochos aber gab ihnen eine barsche Antwort und bedrohte sie, erhob sogar gegen Dorieus, der für seine Leute eintrat, den Stock. Bei diesem Anblick drangen und schrien sie als richtige Seeleute alle auf ihn ein und wollten ihm zu Leibe. Er aber sah sich vor und flüchtete auf einen Altar. Auch kam er noch glücklich davon, und man brachte sie auseinander. Die Mileter aber bemächtigten sich durch einen heimlichen Überfall des von Tissa phernes in Milet erbauten Kastells und vertrieben die Besatzung daraus. Den übrigen Verbündeten, besonders den Syrakusern, war das ganz recht. Lichas jedoch war damit nicht einver standen und erklärte, Milet und alle übrigen Orte im Gebiete des Königs hätten bis zu glücklicher Beendigung des Krieges Tissaphernes zu gehorchen und sich seine Anordnungen ohne Widerrede gefallen zu lassen. Wegen dieser und ähnlicher Äußerungen waren ihm die Mileter böse, und als er später an einer Krankheit starb, duldeten sie nicht, daß er da begraben wurde, wo die Lakedämonier in Milet ihn bestatten wollten.