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2 Er. scheint zu des Herodotos Zeiten geboren zu sein,I.sofern -nämlich. Herodotos^deS^Einfallsder Thebaner in.Platäa Erwähnung -thut welche Thukydides inseinem zweiten Buche erzählt; .Auch gibtes eine Erzählung der Art, -als habe einmal Herodotos seine .Geschichte vorgelesen und der dabei anwesende ThukydideS.habe beim Zubören geweiut. Da habe nun Herodotos, als er dieß gesehen, zu Oloros, jenes Vater, gesagt: -,,O Oloros, .deines Sohnes<Natur .schwillt.von-Wissenstrieb." Gestorben .ist er in-Thrakien/ und^die Einen sagen.auch,,daß er dort begraben.sei, Andere.aber berichten, seine.Gebeine.seien von den Verwandten heimlich nach/.Athen ge­ 37 )I,92.. 38)I, 65) 39) III, 11. 40) Weil die eine Standrede doch. a'uS^ mehreren Theilen besteht. lKr.) 41) Vgl. V. 85 II 42) Herod..VN, III. 23* bracht und da begraben worden.. Denn es war in Athen nicht er. laubt, einen des Verrathes wegen Verbannten öffentlich zu begraben ^). Sein Grabmal befindet sich wirklich nahe beim Thore an dem Orte in Attika, welcher Koile heißt — so berichtet wenigstens AntZlloS, ein Mann, dessen Zeugniß zuverlässig ist und der die Geschichtsforschung und Darstellung versteht. Auch, sagt er, stand in Koile eine Säule mit der Inschrift: „Thukydides, des Oloros Sohn, der Halimufier." Einige fügen noch das: „Hier liegt" hinzu; aber wir find der Meinung, daß dieß von selbst verstanden und mit Inbegriffen war, denn in. der Inschrift stand es nicht.

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